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AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG „120 JAHRE SLATAN DUDOW: EIN BULGARE – EIN KLASSIKER DER DEUTSCHEN FILMKUNST“ mit Alexander Donev

Ausstellung Slatan Dudov

8. Februar 2024 | Bulgarisches Kulturinstitut Leipziger Str. 114-115 10117 Berlin | Eintritt:frei

Die Ausstellung „Slatan Dudow: Ein Bulgare – ein Klassiker der deutschen Filmkunst“ ist dem 120. Geburtstag von Slatan Dudow (1903-1963) gewidmet und wird als Projekt des Instituts für das Studium der Künste (Bulgarische Akademie der Wissenschaften) in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Agentur „Archive“ und dem Internationalen Sofia Film Fest, mit finanzieller Unterstützung der Stadt Sofia, dem Kulturprogramm „Sofia – Creative City of Cinema (unter der Schirmherrschaft der UNESCO)“ und in Partnerschaft mit der DEFA-Stiftung (Berlin) realisiert, Archiv der Akademie der Künste (Berlin), DEFA Film Library an der University of Massachusetts (Amherst, Massachusetts), der Nationalbibliothek der Heiligen Kyrill und Method (Sofia), dem Staatsarchiv Sofia, der Regionalbibliothek „Stilian Chilingirov“ (Schumen), der Volksbibliothek „Ivan Vazov“ (Plovdiv), der Union der Künstler in Bulgarien, der Nationelan Akademie für Theater- und Filmkunst „Krastyo Sarafov“, FilmScan.pro.


Autor des Konzepts und der Texte: Assoc. Prof. Alexander Donev
Gestaltung und Druckvorstufe – Daniel Nechev.

Foto: www.nfc.bg

Slatan Dudow (1903-1963) war ein deutscher Regisseur bulgarischer Herkunft, Dramatiker und Drehbuchautor, der in Deutschland, Frankreich und der Schweiz lebte und wirkte. Er wurde 1903 in Zaribrod geboren, absolvierte das Dritte Männergymnasium in Sofia und zog nach Berlin, bevor er 20 Jahre alt war. Er arbeitete am Theater mit Bertolt Brecht und drehte 1931 den Film „Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt“, der 1933 nach der Machtübernahme Hitlers verboten wurde.
Slatan Dudow verließ Deutschland und verbrachte die Zeit bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs im Exil in Frankreich und der Schweiz, wo er am Theater und im Kino Regie führte, Theaterstücke und Drehbücher schrieb. 1946 gehörte er zu den Mitbegründern des DDR-Filmstudios DEFA, wo er bei 7 Spielfilmen Regie führte. Während der Dreharbeiten zum letzten Film, „Christine“, kam er am 12. Juli 1963 bei einem Autounfall ums Leben.

Ort: Bulgarisches Kulturinstitut
Leipziger Str. 114 – 115, 10117 Berlin

Eintritt: frei

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