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Ausstellungseröffnung GOTT MIT UNS

16. Dezember 2026 19 Uhr | Bulgarisches Kulturinstitut Leipziger Straße 114-115, 10117 Berlin | Eintritt frei

Mit dem Segen Seiner Eminenz Metropolit Nikolaj von Plovdiv und Seiner Eminenz Metropolit Antonij von West- und Mitteleuropa haben die Heilige Metropolie von Plovdiv und die Redaktion der Zeitschrift „Duhoven Pat“ (Der geistliche Weg), die dieses für Bulgarien einzigartige Projekt maßgeblich initiiert hat, dem Bulgarischen Kulturinstitut in Berlin eine Fotoausstellung anlässlich des 1700. Jahrestages der Auffindung des Heiligen und Lebenspendenden Kreuzes Christi gestiftet.

Die Ausstellung präsentiert Fotografien aus der Endauswahl der ersten Ausgabe des Internationalen Orthodoxen Fotofestivals „S Nami Bog“ (Gott mit uns). Sie alle vereint ein gemeinsames, zeitloses Symbol: das Heilige Kreuz. Als zentrales Motiv jeder Aufnahme bringt es die Schönheit des orthodoxen Glaubens, die Erhabenheit der Gotteshäuser und der Liturgie sowie die lebendige Gegenwart Christi im Leben der Gläubigen zum Ausdruck.

Mit dieser Schenkung soll den in der europäischen Metropole Berlin lebenden Bulgarinnen und Bulgaren ebenso wie allen anderen Gästen des Instituts die Möglichkeit eröffnet werden, den geistlichen Reichtum Bulgariens und die zeitlose Botschaft des Kreuzes neu zu entdecken – als Symbol des Opfers, der Erlösung, der Hoffnung und der göttlichen Liebe.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung präsentieren die Tänzerinnen und Tänzer des bulgarischen Volkstanzclubs „Nestinari-Berlin“ einen der schönsten und bedeutendsten Bräuche der bulgarischen Weihnachtstradition: das traditionelle Weihnachtssingen der Koledari.

Die Koledari sind junge Männer, die in der Weihnachtszeit von Haus zu Haus ziehen, um die Bewohnerinnen und Bewohner mit traditionellen Liedern und Segenswünschen zu erfreuen. Sie singen für jedes Familienmitglied und wünschen der Familie reiche Ernten, Fruchtbarkeit auf den Feldern und reichen Nachwuchs beim Vieh.

Nachdem die Segenslieder für alle Familienmitglieder vorgetragen worden sind, nimmt der Hausherr das traditionelle Segensbrot, den sogenannten Blagoslovnik, und reicht es dem Anführer der Koledari. Dieser nimmt seine traditionelle Fellmütze ab, empfängt das Brot und stimmt einen Lobgesang an. Anschließend ziehen die Koledari weiter zum nächsten Haus. Werden sie einmal nicht gastfreundlich empfangen, so rächen sie sich der Überlieferung nach mitunter auf scherzhafte Weise: Sie stehlen ein Huhn oder tragen das Hoftor fort und bringen es zum Fluss oder zu einem weiter entfernt gelegenen

Ort: Bulgarisches Kulturinstitut
Leipziger Str. 114–115, 10117 Berlin
Eintritt frei

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