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Freitag, 02.12.2016
um 19 Uhr, Ikonenausstellung

Die Eröffnung erfolgt unter musikalischer Begleitung vom Chor der Bulgarisch-Orthodoxen Kirchengemeinde – Berlin mit der Chorleiterin Rumyana Hristova

„Christentum und Tradition“

von Tatjana Pauly und Fanka Beil

Vom 2. Dezember 2016 bis zum 4. Januar 2017 im Bulgarischen Kulturinstitut – Berlin
Ort: Bulgarisches Kulturinstitut – Berlin
Eintritt: frei

Fanka Beil-Natschkova

Fanka Beil-Natschkova
Fanka Beil-Natschkova

Fanka Beil (geb. Natschkova) wurde 1939 in dem bulgarischen Provinzstädtchen Pasardjik geboren. Zunächst ging sie in ihrer Heimatstadt zur Schule, später absolvierte sie die Medizinische Schule in Plovdiv und wurde Krankenschwester.
Fast drei Jahrzehnte übte sie den Beruf der Krankenschwester aus – als Oberschwester im OP und auf der Intensivstation. Als Ventil zum Leiden der Patienten kehrte sie zu ihrem Kindheitstraum, der Malerei zurück. Ihre ersten Ausstellungen waren in den Krankenhäusern, in denen sie arbeitete. Die Patienten sind dankbar, denn sie sehen in ihren Bildern „Das einzige Fenster zur Schönheit“.
Bei einer Ausstellung in einer Stadtgalerie in Plovdiv wird auch eine eher zufällig gemalte Ikone ausgestellt und hoch gelobt. So kommt Fanka Beil zur Ikonenmalerei. Im Jahr 1986 malt sie schon regelmäßig die, von dem damaligen kommunistischen Regime verbotenen, Abbildungen von Heiligen. Daraufhin wird sie gekündigt. Fanka Beil konzentriert sich auf die Ikonenmalerei und bald darauf kann sie schon davon leben.
Im Jahr 1990 heiratet sie ihren zweiten Ehemann, den Berliner Künstler Harry Beil und zieht mit ihrem Sohn nach Berlin. Seitdem malt sie viel und macht mehrere Einzel- und Gruppenausstellungen. Seit zwölf Jahren nimmt sie am Weihnachtsmarkt im Gotischen Haus in Spandau teil.

Ausstellungen: Haus der Kleinen Künste, Spandau – 1993, 1994 und 1996; Botschaft der Republik Bulgarien in Berlin – 1994; Bulgarisches Kulturinstitut – 1997, 2000 und 2010; Galerie zum Verein Kirche in der Gartenstadt Rudow e.V. – 1998; Heimatmuseum Alt Mariendorf – 2001; Kreishaus Paderborn – 2002; Zwei Einzellausstellungen Kopenhagen – 2003; Tag der offenen Türen in der Bulgarischen Botschaft – 2003-2006; Einzellausstellung in der Café „Sammeltasse“, Diakonie-Station Lankwitz – 2014; Jährliche Teilnahme am Weihnachtsmarkt, Gotisches Haus Spandau – 2003-2014

Tatjana Pauly

Tatjana Pauly
Tatjana Pauly

Tatjana Pauly wurde in der sibirischen Stadt Omsk am Fluss Irtysch geboren. Sie begeisterte sich schon als Kind für das Malen und Zeichnen. Mit neuen Jahren hat sie das erste Mal den besonderen Reiz am künstlerischen Ausdruck bei sich entdeckt. So besuchte Tatjana Pauly in ihrer Jugend fünf Jahre die Jugendkunstschule und studierte danach Modedesign mit dem Schwerpunkt im Zeichnen. Im Jahr 1994 ist die Künstlerin nach Deutschland gekommen und hat in den ersten Jahren im Sauerland eine Familie gegründet. Mit dem Zeichnen hat sie in dieser Zeit nie ganz aufgehört. So hat Pauly neben Porträtzeichnungen auch Stadtansichten von Olpe gefertigt.
Von Fanka Beil lernte Tatjana Pauly dann das Handwerk der Ikonenmalerei. Diese alte Maltechnik zeichnet sich dadurch aus, dass die Bilder auf vorbehandeltes Holz gemalt, mit Blattgold verziert und dann besonders bearbeitet werden. Bei Tatjana Pauly kann man sich seine Lieblingsikonen in der alten Technik nachmalen lassen. „Die Arbeit mit den Ikonen fasziniert mich besonders“, erläutert die Künstlerin. Neben dem künstlerischen Anreiz an der Ikonenmalerei liebt Tatjana Pauly aber auch diese Kunstform, weil sie ein religiöser Mensch ist.

Chor der Bulgarisch-Orthodoxen Kirchengemeinde - Berlin
Chor der Bulgarisch-Orthodoxen Kirchengemeinde – Berlin

Der Chor der Bulgarisch-Orthodoxen Kirchengemeinde – Berlin in seiner heutigen Form und Zusammensetzung wurde 2014 mit dem Segen des West- und Mitteleuropäischen Metropoliten Antonii sowie dem Gemeinderat gegründet. Chorleiterin ist Frau Rumyana Hristova, Theologin und Pädagogin. Zu den Mitgliedern des Chores zählen Sänger, die den mehrstimmigen orthodoxen Kirchengesang zu schätzen wissen und ihn gern ausüben.
Die regelmäßige Gottesdienstteilnahme erfordert ein Repertoire von Gesängen ausschließlich aus der orthodoxen Musik.

Der Chor der Bulgarisch-Orthodoxen Kirchengemeinde – Berlin wurde in diesem Jahr zu dem 24. Mai – Tag der bulgarischen Aufklärung und Kultur und des slawischen Schrifttums – mit einem Diplom des Bulgarischen Kulturministeriums für deren herausragenden Beitrag zur bulgarischen Kultur ausgezeichnet.

Chor der Bulgarisch-Orthodoxen Kirchengemeinde - Berlin
Chor der Bulgarisch-Orthodoxen Kirchengemeinde – Berlin