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Freitag, 02.09.2016 um 19 Uhr
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
„TransForming Identities“

Freitag, 02.09.2016 um 19 Uhr
Transforming Identities

TransForming Identities
Durch eine steigende Mobilität der Weltbevölkerung, reisen, arbeiten und leben auch Künstler in einem stärkeren kross kulturellen Kontext als jeher. Das Konzept der persönlichen Künstler Identität wird dadurch beeinflusst und spiegelt sich in den Arbeiten wieder.

Heute leben immer mehr Künstler zwischen Kulturen und Identitäten und die Entstehung einer multi-perspektivischen Sicht auf die Welt wächst stetig.

Diese Idee der Welt des 21. Jahrhunderts reflektiert sich in der heutigen Kunst.

In der Ausstellung „Transforming Identities“ beobachten und reflektieren Künstlerinnen ihre narzisstisch aufgeladene Idee von Identität und ihre Erfahrungen mit der Transformation ihrer
Künstler-Identität:

Boriana Pertchinska (bulgarisch)
Ann Schomburg (deutsch)
Semra Sevin (deutsch-türkisch)
Cristina Artola (spanisch-deutsch)

Innerhalb einer formalistischen Ebene spielen die Künstlerinnen mit verschiedenen Identitäten, welche sie auf der Suche nach einer neuen Realität zerstören, um ein neues Gebilde erstehen zu lassen: Ein künstlerisches Alter Ego. Bei der Entstehung dieses künstlerischen Alters Ego fordern sie ihre eigenen Vorstellungen heraus und gleichzeitig die der reflektierten Umwelt.

Das Resultat ist eine Multi-Perspektive – in Schnittpunkt zwischen konkretem und undefiniertem Raum.

Eine Spiegelung, die hier und dort fokussiert, um neue Konstrukte entstehen zu lassen.

Teilnehmende Künstler:

Boriana Pertchinska – Bulgarien
www.boriana-pertchinska.com
https://de.wikipedia.org/wiki/Boriana_Pertchinska

Boriana Pertchinska ist 1974 in Sofia, Bulgarien geboren. 2009 zog sie nach Deutschland. Sie lebt und arbeitet Heute in Berlin. Sie hat ihren Magister in Wandmalerei in der National Kunstakademie in Sofia, Bulgarien gemacht.
Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Abstraktion und konkreter Form. Als Inspirationsquelle dienen Strukturen und Formen aus der Natur, die in eine andere Form übertragen, zerlegt und abstrahiert werden, dann in neue Strukturen übergehen, in der sie als flüchtige Erinnerungen der Konkretheit erhalten bleiben. Dabei bewahren sie die energetische Ladung ihrer Tiefe, die Assoziation für die Einheit der Materie – denn alles ist aus “ihr” gemacht. In diesem Transformationsprozess enthält das Mikro das Makro und auch umgekehrt.
Technisch orientiert Pertchinska sich an den Arbeiten der „alten Meister“. Sie experimentiert auf der Basis dieser Techniken, die sie in ihre Handschrift interpretiert. Sie bezeichnet dies als „symbolische Patina“, welche so wirkt, als hätte die Zeit ihren Stempel aufgedrückt.