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Sonntag, den. 15 November | 19 Uhr – ONLINE KLASSIK-KONZERTE – Strawinsky: Der Feuervogel & Borodin: Sinfonie No.2 “Bogatyr“

Ein Projekt des Bulgarischen Kulturinstituts und der Sofioter Philharmonie

Erwarten Sie am 15. jeden Monats ein Konzert der Sofioter Philharmonie auf unserem YouTube-Kanal, das bis zum Ende eines jeden Monats zu sehen sein wird.

‚‚I. Strawinsky – Der Feuervogel & A. Borodin – Symphony No. 2 „Bogatyr“, zweite Ausgabe der Reihe „Online Klassik Konzerte“.

Igor Strawinsky
„Der Feuervogel“, Suite (Fassung von 1919)
Dirigent: Nayden Todorov

Alexander Borodin
Sinfonie № 2 „Bogatyr“
Dirigent: Leo Hussain

Das Konzert ist bis zum 29. November (19:00 Uhr) auf unserem YouTube-Kanal zugänglich.

Die Sofioter Philharmonie ist eine der bedeutendsten Kultureinrichtungen in Bulgarien. Ihr Repertoire umfasst Werke aus der ganzen Musikwelt – von der Klassik bis zu zeitgenössischen Werken, einschließlich Erstaufführungen von Werken bulgarischer Komponisten. Die Philharmonie genießt hohes Ansehen und Anerkennung weltweit und ist erfolgreich zu Gast auf den größten Musikbühnen in Europa, Asien und Amerika.

Die Philharmonie hat Aufnahmen mit Radio Paris, Berliner Rundfunk, Radio Moskau, Radio München, dem Bulgarischen Nationalen Rundfunk und dem Bulgarischen Nationalen Fernsehen. Die Sofioter Philharmonie hat zahlreiche nationale und internationale prestigeträchtige Preise. Seit 2017 ist die Philharmonie unter der künstlerischen Leitung des Dirigenten, Maestro Nayden Todorov.
—> https://www.facebook.com/sofiaphilharmonic/

Nayden Todorov (*1974) studiert bei Prof. Alexander Vladigerov in Bulgarien, Prof. Karl Österreicher in Wien und Prof. Mendi Rodan an der Rubin Akademie in Jerusalem. Nayden Todorov war Gastdirigent in Deutschland (in allen größten Sälen, inkl. Philharmonie Berlin, Herkules Saal München, Laeiszhalle Hamburg, Liederhalle Stuttgart, Alte Oper Frankfurt, Meistersingerhalle Nürnberg u.v.m.) und in unzähligen Städten Europas, sowie in Asien, Afrika und den amerikanischen Kontinenten. Im März 2013 wurde Nayden Todorov in Bulgarien zum Musiker des Jahres. Derzeit ist er Künstlerischer Leiter der Sofioter Philharmonie.
—>https://www.facebook.com/naydentodorov/

*Der 1978 geborene Brite Leo Hussain trat 2009 nach seiner Ernennung zum Dirigenten am Staatstheater in Salzburg auf der internationalen Bühne auf. Zuvor absolvierte er das St. John’s College an der University of Cambridge und die Royal Academy of Music in London. Seit 2004 leitet er die Frühlingskonzerte der English Touring Opera und die Konzerte der Opera North. Von 2009 bis 2014 war er Generalmusikdirektor am Landestheater Salzburg, außerdem war er Generalmusikdirektor an der Opéra de Rouen, Normandie. Er hat bei den Salzburger Festspielen als Assistent von Simon Ruttel und den Berliner Philharmonikern, Valery Gergiev und den Wiener Philharmonikern, Ricardo Muti für Othello und Yannick Nezet-Seguin für Romeo und Julia zusammengearbeitet. Hussain gastierte an zahlreichen Opernhäusern, u.a. in London, Paris, Kopenhagen, Brüssel, Wien, Berlin und Frankfurt sowie bei den Festivals von Aix-en-Provence, Salzburg und Glyndebourne. Er debütierte am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel mit der Oper „Le Grand Macabre“ von György Ligeti. 2016 debütierte er am Royal Opera House Covent Garden in London mit der Aufführung „Oedipe“ von George Enescu. Einer seiner Dirigentenerfolge war Benjamin Brittons Produktion von „Ein Sommernachtstraum“ an der English National Opera, die in der britischen Presse hoch gelobt wurde. Hussain hat einige der bekanntesten Sinfonie- und Opernorchester dirigiert, darunter das Wiener Sinfonieorchester, das Deutsche Sinfonieorchester Berlin, das BBC-Sinfonieorchester, das Salzburger Mozarteum, die Berliner Staatsoper, das Theater an der Wien, die Englische Nationaloper, das Mariinsky-Theater und die Pariser Opéra Comique. etc.

Igor Strawinsky (1882–1971)

„Der Feuervogel“

Suite (Fassung von 1919)

Dirigent: Nayden Todorov

Igor Strawinsky war erst 28 Jahre alt, als er mit „Der Feuervogel“ eine der wohl bekanntesten Musiken der Ballettgeschichte komponierte. “Der Feuervogel“ hat seine Ursprünge in russischen Legenden und Märchen. Das Libretto erzählt die Geschichte des Prinzen Iwan Zarewitsch, der auf der Jagd nach dem Feuervogel in das Reich des dunklen Zauberers Kastschej eindringt. Dort fängt er den Vogel, lässt ihn jedoch auf dessen Wunsch hin wieder frei. Zum Dank eilt der Vogel dem Prinzen zur Hilfe, als dieser durch Kastschej bedroht wird. Gemeinsam können sie die Macht des Zauberers brechen und Iwan Zarewitschs geliebte Prinzessin Zarewna befreien.

Nach dem kolossalen Erfolg der Uraufführung im Théâtre des Champs Elysees in Paris am 25. Juni 1910, stellte Igor Strawinsky in den Jahren 1911, 1919 und 1945 drei Suiten aus dem „Feuervogel“ zusammen – als rein konzertante Orchestermusik. Die zweite Version von 1919, klingt am häufigsten auf der symphonischen Bühne. Der Musikkritiker bezeichnete Igor Strawinsky als einen der prominentesten Vertreter der Weltmusikkultur des 20. Jahrhunderts. Während seiner langen Karriere schuf Igor Strawinsky eine Vielzahl von Werken in allen Bereichen der Musik. Er schafft Werke im Stil aller neuen Trends der europäischen Musik.

Ob er in impressionistisch, neoklassisch, expressionistisch, dodekaphonisch, Jazz oder in irgendeinem Stil schreibt – seine Originalität bleibt einzigartig. Aufgrund der Vielfalt seiner Werke wurde Strawinsky als „Diktator der Musikmode“, „Schöpfer neuer musikalischer Epochen“, „Komponist mit hundert verschiedenen Stilen“, „musikalischer Erfinder“ und dergleichen bezeichnet. Und weil er jahrzehntelang in verschiedenen Städten Europas und Amerikas lebte und arbeitete, wurde er auch als „Weltbürger“ bezeichnet.

ALEXANDER BORODIN (1833–1887)

Borodin ist einer der größten Komponisten russischer Klassiker. Er ist ein prominentes Mitglied des Balakirew-Kreises, auch als die „Die Mächtigen Fünf“ bekannt“ und trug mit seinem Werk immens zur Entwicklung der russischen Musikkultur bei. Trotz seiner Tätigkeit als Wissenschaftler und Chemiker stellt seine musikalische Arbeit neben den Werken von Mussorgski und Rimski-Korsakow eine neue Ära in der Geschichte der russischen Musik dar. Sein Schaffen hat einen sehr reichen Inhalt und ist in Bezug auf Genres und Musikformen äußerst vielfältig.

Borodins Musik ist eine Fortsetzung von Glinkas kreativem Erbe. Daher die Verbundenheit des Komponisten mit dem russischen volksheroischen Epos und vor allem mit seinen Heldengestalten.

1869 begann der Komponist mit der Arbeit an seiner zweiten Sinfonie, die 1876 fertiggestellt und von Wladimir Stassow erfolgreich als „Heroisch“ bezeichnet wurde.